Die Energiekosten bleiben hoch, und für viele Hausbesitzer in der Ortenau, im Raum Lahr, im Breisgau, am Kaiserstuhl, rund um Freiburg und im Schwarzwald ist das ein Dauerthema. Eine Photovoltaikanlage ist die naheliegende Antwort darauf, denn sie macht einen Teil Ihres Strombedarfs unabhängig vom Versorger. Wie viel Sie am Ende wirklich sparen, entscheidet sich allerdings weniger am Preis der Anlage als an ihrer Planung. Worauf es dabei ankommt, lesen Sie hier.
Grundlagen: Warum sich Photovoltaik wirtschaftlich lohnt
Mit einer Photovoltaikanlage erzeugen Sie Strom auf dem eigenen Dach. Was Sie direkt im Haushalt verbrauchen, müssen Sie nicht teuer beim Versorger einkaufen, und genau darin liegt der Hauptnutzen. Überschüsse wandern je nach Ausstattung in den Batteriespeicher oder gegen eine Vergütung ins öffentliche Netz.
Die Rechnung dahinter ist einfach. Eine Kilowattstunde aus dem Netz kostet je nach Tarif zwischen 35 und 45 Cent. Eine Kilowattstunde vom eigenen Dach kostet über die Lebensdauer der Anlage gerechnet rund 5 Cent. Jede selbst verbrauchte Kilowattstunde ist also bares Geld.
Ihre Vorteile:
- Deutlich niedrigere Stromkosten, Monat für Monat
- Weniger Abhängigkeit von Energieversorgern und Preissprüngen
- Kein Mehrwertsteueraufschlag beim Kauf, dazu zinsgünstige Finanzierung über KfW und L-Bank
- Zusätzliche Einnahmen durch die Einspeisung des überschüssigen Stroms
Der größte Hebel: Eigenverbrauch und Autarkie
Hier lohnt es sich, zwei Begriffe auseinanderzuhalten, die oft durcheinandergehen.
Der Eigenverbrauch sagt, welchen Anteil des erzeugten Solarstroms Sie selbst nutzen. Ohne Speicher sind das meist 30 bis 40 Prozent, mit Speicher rund 50 bis 60 Prozent. Die Autarkie sagt dagegen, welchen Anteil Ihres Strombedarfs Sie aus eigener Erzeugung decken. Ohne Speicher liegt sie ebenfalls bei etwa 30 bis 40 Prozent, mit einem passend dimensionierten Speicher sind 70 bis 80 Prozent erreichbar.
Für Ihre Stromrechnung zählt die Autarkie. Sie beschreibt genau den Teil, den Sie nicht mehr einkaufen müssen.
So steigern Sie beides:
- Ein Batteriespeicher, damit der Mittagsstrom auch abends und nachts zur Verfügung steht. Als Faustregel gilt etwa 1 kWh Speicher je kWp Anlagenleistung.
- Verbraucher in die Sonnenstunden legen, also Waschmaschine, Trockner und Geschirrspüler über Zeitschaltuhr oder smarte Steuerung mittags laufen lassen.
- Eine Wallbox fürs Elektroauto, die überschüssigen Solarstrom erkennt und gezielt zum Laden nutzt.
- Ein Energiemanagementsystem, das Wärmepumpe, Wallbox und Speicher aufeinander abstimmt.
Anlagengröße und Ausrichtung richtig planen
Eine gute Photovoltaikanlage beginnt mit der richtigen Dimensionierung. Als Anhaltspunkt: Ein Haushalt mit 3.500 kWh Jahresverbrauch fährt mit etwa 5 kWp gut, bei 6.500 kWh sind rund 8 kWp sinnvoll. Kommen später eine Wärmepumpe oder ein Elektroauto dazu, sollte das von Anfang an eingerechnet werden.
Wir bei UPC Cooltec Solar schauen uns dafür drei Dinge mit Ihnen an:
- Ihren heutigen Stromverbrauch und das, was in den nächsten Jahren dazukommt
- Dachfläche, Ausrichtung und Verschattung. Süd bringt den höchsten Ertrag, Ost und West erreichen immer noch 85 bis 90 Prozent davon und verteilen den Strom besser über den Tag.
- Die Einbindung von Speicher, Wärmepumpe und Ladepunkt
Dass wir Photovoltaik, Wärmepumpen sowie Klima- und Kältetechnik im eigenen Haus haben, hilft dabei. Die Gewerke müssen zusammenspielen, und das klappt am besten, wenn sie von Anfang an aus einer Hand geplant werden.
Förderungen und steuerliche Vorteile nutzen
Beim Thema Förderung kursieren viele veraltete Angaben. Das ist der Stand 2026:
- 0 Prozent Mehrwertsteuer auf Lieferung und Installation von Anlagen bis 30 kWp auf Wohngebäuden. Diese Regelung gilt seit 2023 und ist unbefristet.
- Einspeisevergütung nach dem EEG. Anlagen bis 10 kWp, die zwischen dem 1. August 2026 und dem 31. Januar 2027 in Betrieb gehen, bekommen 7,70 Cent je Kilowattstunde bei Überschusseinspeisung, und zwar 20 Jahre lang garantiert.
- KfW-Programm 270. Finanziert bis zu 100 Prozent der Kosten inklusive Speicher, der effektive Jahreszins startet je nach Bonität bei rund 3,8 Prozent.
- L-Bank Baden-Württemberg. Das Darlehen „Wohnen mit Zukunft: Photovoltaik“ finanziert Anlage und Speicher zinsgünstig, beantragt wird es über Ihre Hausbank.
Einen landesweiten Zuschuss gibt es in Baden-Württemberg derzeit nicht, die früheren Speicherprogramme sind ausgelaufen. Es lohnt sich aber der Blick auf die eigene Gemeinde. Die Stadt Freiburg zahlt über „Klimafreundlich wohnen“ beispielsweise 150 Euro je kWp, maximal 1.500 Euro. Solche Programme ändern sich häufig, deshalb prüfen wir vor jedem Angebot, was an Ihrer Adresse gerade gilt.
Steuerlich sind die Einnahmen kleiner Photovoltaikanlagen auf Wohngebäuden inzwischen einkommensteuerfrei, und der Betrieb wurde spürbar entbürokratisiert. Wie sich das in Ihrem Fall auswirkt, klären Sie bitte mit Ihrem Steuerberater. Wir planen die Technik, die steuerliche Beratung gehört in andere Hände.
Planungssicherheit für die nächsten 20 Jahre
Ein Punkt, der oft untergeht: Für den Teil Ihres Verbrauchs, den die eigene Anlage deckt, sind die Kosten für zwei Jahrzehnte festgeschrieben. Steigt der Netzstrompreis weiter, betrifft Sie das nur noch beim Reststrom. Bei 75 Prozent Autarkie sind das eben nur noch 25 Prozent Ihres Bedarfs.
Photovoltaikmodule halten in der Regel über 25 Jahre und verlieren dabei nur wenig Leistung. Die Anlage arbeitet also noch lange, nachdem sie sich bezahlt gemacht hat.
Fazit: Die Planung entscheidet, nicht der Prospekt
Ob in Lahr, in der Ortenau, am Kaiserstuhl, im Breisgau, rund um Freiburg oder im Schwarzwald: Die Sonneneinstrahlung gehört hier zu den besten in ganz Deutschland. Der Süden kommt auf bis zu 1.900 Sonnenstunden im Jahr, im Bundesschnitt sind es rund 1.600. Bessere Voraussetzungen für eine Photovoltaikanlage finden Sie kaum.
Ob sich Ihre Anlage nach 9 oder erst nach 14 Jahren bezahlt macht, hängt an der Auslegung, an der Qualität der Komponenten und daran, wie gut Speicher, Wärmepumpe und Wallbox zusammenarbeiten. Genau da setzen wir an.
Sprechen Sie uns an, wir rechnen Ihnen Ihren Fall gerne konkret durch, ehrlich und ohne Verkaufsdruck.
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Herzlichst
Ihr Dirk Lorich

