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Industriespeicher – Peak Shaving

Haber_Speicher_Iserohn

Das Wichtigste in 30 Sekunden

  • Weniger Leistungspreis: Der IBS-7 kappt Ihre Lastspitzen und hält die teuerste Viertelstunde des Jahres flach.
  • Mehr aus der Photovoltaik: Mittagsstrom wird gespeichert und morgens und abends selbst verbraucht, statt für wenige Cent ins Netz zu gehen.
  • Strom bei Netzausfall: Umschaltung in den Inselbetrieb in unter 20 Millisekunden.
  • Robust und langlebig: 261 kWh, 125 kW, sichere LFP-Zellen, 8.500 Zyklen, zehn Jahre Garantie, auf zwanzig Jahre verlängerbar.
  • Netzanschluss ohne Überraschungen: Zertifikate nach VDE-AR-N 4105, 4110 und 4120 sowie die komplette Nachweisdokumentation für den Netzbetreiber liefern wir mit.
  • Ihr Einstieg: Schicken Sie uns Ihren Lastgang, wir rechnen die passende Speichergröße. Nicht die größtmögliche.
  • Ein Gewerbebetrieb zahlt zweimal für Strom. Einmal für jede Kilowattstunde, und einmal für die höchste Viertelstunde des Jahres. Die zweite Rechnung entsteht in 15 Minuten und läuft danach zwölf Monate weiter. Wer Kälteanlagen, Druckluft und Ladepunkte gleichzeitig anlaufen lässt, kennt den Effekt aus der Jahresabrechnung.

    Der IBS-7 ist unsere Antwort darauf. Hier die Technik im Detail, ohne gerundete Marketingzahlen.

    Die Kennzahlen

    Der IBS-7, Typenbezeichnung Haber CESS-J125K261, ist ein Industrie-Batteriespeicher mit Batteriemodulen von GSL Energy.

    • Nennkapazität 261,2 kWh, nutzbar rund 235 kWh bei 90 Prozent Entladetiefe
    • Lade- und Entladeleistung je 125 kW, kurzzeitig bis 137,5 kW
    • Zellchemie LFP, Lithium-Eisenphosphat, mit 314-Ah-Zellen
    • DC-Nennspannung 832 V, Arbeitsbereich 650 bis 950 V
    • AC-Anschluss dreiphasig mit Neutralleiter, 230/400 V

    Auf der Wechselstromseite arbeitet ein flüssigkeitsgekühlter Batteriewechselrichter vom Typ JTES-125K-W. Sein Wirkungsgrad liegt bei bis zu 98,6 Prozent, nach CEC-Gewichtung bei 98,0 Prozent. Gekühlt wird mit einem Gemisch aus Ethylenglykol und Wasser zu gleichen Teilen, nicht mit Luft. Das hält die Temperatur an IGBT, Drossel und Kondensatoren gleichmäßig. Bis 45 Grad Wassertemperatur fährt das Gerät ohne Leistungsreduzierung durch.

    Zulässig sind Umgebungstemperaturen von minus 30 bis plus 60 Grad. Die Schutzart beträgt IP65 am Wechselrichter und IP54 am Gesamtsystem, Außenaufstellung ist also möglich. Der Geräuschpegel liegt bei unter 65 dB in einem Meter Abstand. Für größere Anlagen lassen sich bis zu 16 Einheiten parallel betreiben.

    Drei Betriebsarten im Alltag

    Lastspitzen kappen. Der Speicher übernimmt, sobald der Netzbezug die eingestellte Schwelle überschreitet. Die Viertelstunde am Zähler bleibt flach, der Leistungspreis ebenfalls.

    Photovoltaikstrom zeitversetzt nutzen. Die Anlage produziert mittags, der Betrieb verbraucht morgens und abends. Ohne Speicher wandert die Differenz für wenige Cent ins Netz und kommt zum Arbeitspreis zurück.

    Netzersatz. Der Wechselrichter ist inselnetzbildend und schaltet in unter 20 Millisekunden vom Netzparallel- in den Inselbetrieb. Dauerhaft verträgt er das 1,1-fache der Nennleistung, für eine Minute das 1,2-fache.

    Dazu kommt die Vermarktung am Strommarkt, also Regelleistung oder Preisdifferenzen im Intraday- und Day-Ahead-Handel. Das hängt am Direktvermarkter und am Netzanschluss, nicht am Gerät.

    Lebensdauer und Garantie

    Die Zellen sind auf 8.500 Zyklen bei 90 Prozent Entladetiefe ausgelegt, gerechnet bis zu einer Restkapazität von 80 Prozent. Die Selbstentladung liegt bei höchstens 3 Prozent im Monat.

    Auf das System gibt es zehn Jahre Garantie als Standard. Wer länger planen will, verlängert auf zwanzig Jahre, das ist eine Option gegen Aufpreis. Die vollständigen Garantiebedingungen schicken wir Ihnen gerne zu, sie gehören in die Wirtschaftlichkeitsbetrachtung hinein und nicht als Fußnote ans Ende.

    Sicherheit

    Die Zellchemie ist der erste Punkt. LFP ist thermisch gutmütiger als NMC, das ist bei einem Schrank mit 261 kWh kein Nebenaspekt.

    Dazu kommt ein integriertes Batteriemanagement mit Zellbalancing, Tiefentladeschutz unter 5 Prozent Ladezustand und Abschaltung bei Übertemperatur oberhalb von 60 Grad. Im Schrank sitzen ein Brandschutzschrank und ein EPO-Taster für die Not-Abschaltung.

    Wie das in der Praxis aussieht, zeigt das Inbetriebnahmeprotokoll unserer Referenzanlage in Iserlohn vom 30. Dezember 2025: Laden, Entladen, Brandschutzschrank, EPO, Personenschutz und Klimafunktion bestanden, Erdungswiderstand 0,09 Ohm, Isolationswiderstand auf der DC-Seite 2,87 Gigaohm. Die Transportprüfung der Zellen nach UN 38.3 liegt vor.

    Netzanschluss und Zertifikate

    Für die Niederspannung liegt ein Einheitenzertifikat des TÜV Rheinland nach VDE-AR-N 4105 vor, Registriernummer A3 50703445 0001 vom 19.11.2025, geprüft nach DIN VDE V 0124-100. Für die Mittelspannung gibt es die Prototypenbestätigung nach VDE-AR-N 4110 und 4120. Die maximale Scheinleistung beträgt 137,5 kVA bei einem Bemessungsstrom von 180 A.

    Ein Punkt aus dem Zertifikat, der in der Planung gerne übersehen wird: Der integrierte Kuppelschalter ist nur für Geräte unter 30 kVA allein zugelassen. Oberhalb davon muss er mit einem zentralen NA-Schutz zusammenarbeiten. Bei inselnetzbildenden Systemen gilt das ohnehin.

    Netzseitig bleibt der Oberschwingungsstrom unter 3 Prozent bei Volllast, der Wechselrichter ist mit Neutralspannungsmodul zu 100 Prozent schieflastfähig und stellt Blindleistung im vollen Bereich von minus 1 bis plus 1 bereit. Die Wirkleistung ist stufenlos von 0 bis 100 Prozent regelbar, die Frequenzstatik zwischen 2 und 12 Prozent einstellbar. Steuerbarkeit nach § 14a EnWG und Einspeisemanagement nach § 9 EEG sind vorhanden. Kommunikation läuft über CAN, Ethernet und RS-485, Modbus TCP und IEC 61850 über Gateway.

    Die Unterlagen liefern wir mit

    Kaum ein Speicherprojekt scheitert an der Batterie. Es hängt an den Nachweisen für den Netzbetreiber.

    Deshalb gibt es zum IBS-7 eine Nachweisdokumentation über vier Blätter, von den technischen Systemdaten über Netzanforderungen und Pflichtmessungen bis zur Liste der einzureichenden Zertifikate. Jeder Wert trägt einen Status: belegt durch Datenblatt oder Prüfbericht, Herstellerangabe, oder projektbezogen nachzureichen. Damit sehen Sie vor dem Antrag, was noch fehlt.

    Was wir für die Auslegung brauchen

    • Lastgang in 15-Minuten-Werten, möglichst über ein volles Jahr
    • Jahresverbrauch und aktuelle Netzanschlussleistung
    • vorhandene oder geplante Photovoltaikanlage
    • Aufstellort und Weg zur Übergabestation

    Aus diesen Daten rechnen wir die sinnvolle Speichergröße. Nicht die größtmögliche.

    Rufen Sie uns an unter 07821 983979 oder schreiben Sie an info@upc-cooltech.solar. Für die erste Einschätzung genügt ein Blick auf Ihren Lastgang.

    🌐 Mehr Infos & kostenlose Beratung: www.upc-cooltec.solar
    📩 Kontaktieren Sie uns: info@upc-cooltec.solar
    📞 Telefon: 07821 983979

    Herzlichst
    Ihr Dirk Lorich

    Dirk Lorich, PV-Experte bei UPC Cooltec Solar