Wir von UPC Cooltec Solar planen, installieren und warten Photovoltaikanlagen in der Ortenau und in ganz Südbaden. Den Betrieb gibt es seit 1999. Wir sind ein inhabergeführter Familienbetrieb mit eigener Montagemannschaft, Mitglied der Handwerkskammer Freiburg, und machen neben Photovoltaik auch Wärmepumpen, Klima- und Kältetechnik.
Das ist der Unterschied zu vielen Anbietern: Wer bei uns eine Anlage kauft, bekommt Planung, Montage, Elektroinstallation und Wartung aus einer Hand. Es gibt keine Subunternehmerkette, bei der am Ende niemand zuständig ist.
Das Wichtigste in Kürze
- Komplettleistung von der Planung über die Montage bis zur Wartung, mit eigener Mannschaft.
- Selbst erzeugter Solarstrom kostet 5 bis 14 Cent je Kilowattstunde, aus dem Netz zahlen Sie 35 bis 45 Cent.
- In Südbaden liefert eine Anlage rund 1.100 Kilowattstunden je Kilowatt Peak und Jahr.
- Amortisation nach 9 bis 13 Jahren ohne Speicher, nach 12 bis 16 Jahren mit Speicher.
- Wir arbeiten an Wohngebäuden und im Gewerbe, vom Einfamilienhaus bis zur Hallendachfläche.
Warum sich eine Photovoltaikanlage für Ihr Zuhause lohnt
Der stärkste Grund ist schlicht Arithmetik. Jede Kilowattstunde, die Sie selbst erzeugen und selbst verbrauchen, müssen Sie nicht einkaufen. Der Unterschied zwischen 5 bis 14 Cent Erzeugungskosten und 35 bis 45 Cent Netzstrompreis ist das, was Ihnen bleibt.
Unabhängigkeit von der Preisentwicklung
Was Strom in zehn Jahren kostet, weiß niemand. Was Ihre eigene Anlage in zehn Jahren produziert, lässt sich dagegen gut abschätzen, denn die Investition ist getätigt und die Technik altert langsam. Sie tauschen eine unbekannte laufende Größe gegen eine bekannte einmalige.
Welche Anlagengröße zu Ihrem Verbrauch passt
Als Anhaltspunkt: Ein Haushalt mit 3.500 Kilowattstunden Jahresverbrauch kommt mit etwa 5 kWp aus, bei 6.500 Kilowattstunden sind rund 8 kWp sinnvoll. Kommen Wärmepumpe oder Elektroauto dazu, verdoppelt sich der Bedarf schnell. Das muss von Anfang an in die Auslegung, weil ein nachträglicher Ausbau fast immer teurer ist als die gleich richtig dimensionierte Anlage.
Der Effekt auf den Immobilienwert
Eine Auswertung von ImmoScout24 zu Einfamilienhäusern zeigt, dass Häuser mit Photovoltaikanlage im Schnitt rund 20 Prozent höher inseriert wurden als vergleichbare Häuser ohne. Das ist ein Angebotspreisvergleich und kein Beweis dafür, dass die Anlage diesen Aufschlag allein verursacht. Als Tendenz ist es trotzdem eindeutig: Eine Immobilie mit eigener Stromerzeugung verkauft sich am Markt besser.
Wie eine Photovoltaikanlage funktioniert
In einer Solarzelle aus Silizium setzt einfallendes Licht Ladungsträger in Bewegung. So entsteht Gleichstrom, ohne bewegliche Teile und ohne Geräusch. Ein Wechselrichter macht daraus Wechselstrom für Ihr Hausnetz. Gute Geräte arbeiten mit 96 bis 98 Prozent Wirkungsgrad.
Die Bausteine einer Anlage
- Solarmodule. Sie erzeugen den Strom. Ihre Leistung in Watt Peak bestimmt die Anlagengröße.
- Wechselrichter. Er macht aus Gleichstrom nutzbaren Wechselstrom und ist zugleich das Gehirn der Anlage. Über ihn läuft auch die Überwachung.
- Unterkonstruktion. Sie hält die Module und muss Wind und Schneelast über zwanzig Jahre aushalten. Hier wird oft gespart, und hier zeigen sich Fehler zuerst.
- Verkabelung und Elektroinstallation. Gleichstromleitungen, Überspannungsschutz, Zählerschrank und Netzanschluss. Das gehört in die Hand eines eingetragenen Elektrofachbetriebs, alles andere ist nach den Vorgaben des Netzbetreibers gar nicht zulässig.
- Batteriespeicher. Optional, aber in fast allen Fällen sinnvoll. Als Faustregel rund 1 Kilowattstunde Kapazität je Kilowatt Peak Anlagenleistung.
Wie viel vom erzeugten Strom bei Ihnen im Haus ankommt, hängt vor allem am Speicher:
| Kennwert | Ohne Speicher | Mit Speicher |
| Autarkiegrad | 25 bis 35 % | 60 bis 80 % |
| Eigenverbrauchsquote | 30 bis 40 % | 50 bis 60 % |
Unsere Leistungen im Überblick
Planung und Auslegung
Wir beginnen mit Ihrem Verbrauch, nicht mit Ihrer Dachfläche. Aus der Stromrechnung, dem Lastprofil und Ihren Plänen für Wärmepumpe oder Elektroauto ergibt sich die sinnvolle Anlagengröße. Erst danach schauen wir, wie viel davon auf das Dach passt.
Dazu gehört auch die ehrliche Aussage, wenn etwas nicht passt. Ein stark verschattetes Nordwestdach machen wir nicht schön, sondern sagen es Ihnen.
Installation
Die Montage auf einem Einfamilienhaus dauert bei uns in aller Regel ein bis zwei Tage. Wir verbauen AIKO-Module mit 485 Watt in Glas-Glas-Ausführung. Bei ihnen liegen alle elektrischen Kontakte auf der Rückseite der Zelle. Fällt Schatten auf eine Zelle, verliert das Modul rund 1,85 Prozent Leistung, bei üblichen Halbzellen-Modulen sind es etwa 16,7 Prozent. Auf einem deutschen Dach mit Kamin, Gaube und Nachbarbaum ist das kein Detail, sondern der Unterschied im Jahresertrag.
Wartung und Instandhaltung
Eine Photovoltaikanlage ist wartungsarm, aber nicht wartungsfrei. Sinnvoll sind die regelmäßige Sichtprüfung von Modulen und Unterkonstruktion, die Kontrolle der elektrischen Verbindungen, ein Blick auf die Ertragsdaten und die wiederkehrende Prüfung nach DIN VDE 0126-23. Rechnen Sie für Wartung, Prüfung und Versicherung mit 300 bis 400 Euro im Jahr.
Eine Reinigung der Module ist bei geneigten Dächern in unserer Region meist nicht nötig, weil Regen die Arbeit übernimmt. Bei flach aufgeständerten Anlagen und bei Standorten mit hoher Staub- oder Pollenbelastung sieht das anders aus.
Ein Punkt, den viele unterschätzen: Der wirtschaftliche Schaden einer Anlage entsteht selten durch einen Totalausfall, den Sie sofort bemerken. Er entsteht durch einen defekten String oder einen abgeschalteten Optimierer, der monatelang unbemerkt bleibt. Deshalb gehört die Ertragsüberwachung zur Wartung dazu.
Photovoltaik für Gewerbe und Unternehmen
Für Betriebe rechnet sich Photovoltaik oft schneller als für Privathaushalte, und zwar aus einem einfachen Grund: Der Verbrauch liegt tagsüber, genau dann, wenn die Anlage produziert. Die Eigenverbrauchsquote ist dadurch häufig deutlich höher als im Wohnhaus, teilweise auch ohne Speicher.
Steuerlich ist die Lage im Gewerbe eine andere als privat. Der Nullsteuersatz und die Einkommensteuerbefreiung gelten für Anlagen auf Wohngebäuden, im Betrieb greifen stattdessen Vorsteuerabzug und Abschreibung. Was für Sie günstiger ist, klären Sie bitte mit Ihrem Steuerberater.
| Anlagentyp | Typischer Einsatz | Worauf es ankommt |
| Schrägdachanlage | Wohnhaus, Werkstatt, kleineres Betriebsgebäude | Ausrichtung und Verschattung, Zustand der Dacheindeckung |
| Flachdachanlage | Hallen, Gewerbe- und Bürogebäude | Statik, weil Aufständerung und Ballast Gewicht bringen |
| Carport-Anlage | Mitarbeiter- und Kundenparkplätze | Kombination mit Wallboxen und Lastmanagement |
| Freiflächenanlage | Betriebsgrundstücke, Konversionsflächen | Baurecht und Netzanschlusspunkt, langer Vorlauf |
Ab einer bestimmten Größe kommen weitere Themen dazu: der Netzanschluss auf Mittelspannungsebene, das Einspeisemanagement, gegebenenfalls die Direktvermarktung. Auch die Frage, ob sich der erzeugte Strom besser selbst verbrauchen oder an Mieter weitergeben lässt, stellt sich erst im Gewerbe ernsthaft. Das besprechen wir am konkreten Objekt.
Ein Beispiel aus dem Ortenaukreis
Ein Referenzprojekt aus dem Jahr 2025 zeigt die Größenordnung: 18 Module mit je 455 Watt in Glas-Glas-Ausführung, zusammen 8,19 kWp, mit Speicher. Vom Auftrag bis zur Inbetriebnahme vergingen 26 Werktage, also 35 Kalendertage. Der Jahresertrag liegt bei rund 9.000 Kilowattstunden.
Kosten und Finanzierung
Die folgenden Werte gelten für schlüsselfertige Anlagen mit Speicher, inklusive Material, Planung, Lieferung, Montage, Netzanschluss und Inbetriebnahme.
| Leistung | Speicher | Ertrag pro Jahr | Kosten (€) |
| 5 kWp | 4 bis 6 kWh | ca. 5.500 kWh | 11.500 bis 13.500 |
| 8 kWp | 6 bis 8 kWh | ca. 8.800 kWh | 16.500 bis 18.500 |
| 10 kWp | 8 bis 10 kWh | ca. 11.000 kWh | 19.500 bis 22.000 |
| 12 kWp | 10 bis 12 kWh | ca. 13.200 kWh | 22.800 bis 25.500 |
Ohne Speicher liegt der Preis bei rund 1.200 bis 1.600 Euro je Kilowatt Peak. Nach oben abweichen kann die Rechnung durch Mehrkosten für Zählerschrank, Potenzialausgleich, Gerüst oder Baustellenabsicherung. Diese Positionen weisen wir offen aus, statt sie im Gesamtpreis verschwinden zu lassen.
Ertragswerte gerechnet mit 1.100 kWh je kWp für Südbaden. Bei sehr guter Südausrichtung sind bis zu 1.200 kWh je kWp erreichbar.
Steuern und Förderung 2026
- Keine Mehrwertsteuer auf Lieferung und Installation von Anlagen bis 30 kWp auf Wohngebäuden. Unbefristet.
- Einkommensteuerfreie Einnahmen bei kleinen Anlagen auf Wohngebäuden.
- KfW-Programm 270. Finanziert bis zu 100 Prozent der Kosten inklusive Speicher, der effektive Jahreszins beginnt je nach Bonität bei rund 3,8 Prozent.
- L-Bank Baden-Württemberg. Zinsgünstiges Darlehen, beantragt über Ihre Hausbank. Ein Darlehen, kein Zuschuss.
- Kommunale Zuschüsse. Ein landesweites Zuschussprogramm gibt es in Baden-Württemberg derzeit nicht, einzelne Gemeinden fördern aber. Was an Ihrer Adresse gilt, prüfen wir vor jedem Angebot.
Zur Einspeisung: Für Anlagen bis 10 kWp, die zwischen dem 1. August 2026 und dem 31. Januar 2027 in Betrieb gehen, gibt es 7,70 Cent je Kilowattstunde bei Überschusseinspeisung und 12,22 Cent bei Volleinspeisung. Dieser Satz gilt dann 20 Jahre. Er sinkt planmäßig alle sechs Monate, wer also schiebt, nimmt den niedrigeren Satz für die gesamte Laufzeit mit.
Technik: was 2026 wirklich zählt
In Ratgebern kursieren viele beeindruckende Laborzahlen, die mit einem Dach in Lahr wenig zu tun haben. Deshalb hier die Einordnung, was heute tatsächlich auf Häuser kommt und was noch Forschung ist.
| Technologie | Stand 2026 | Für Ihr Dach |
| TOPCon und HJT | Marktstandard, Modulwirkungsgrade um 22 bis 24 % | heute lieferbar |
| Rückkontaktzellen (ABC) | höchste Wirkungsgrade am Markt, sehr verschattungstolerant | unser Standard |
| Bifaziale Module | Mehrertrag stark vom Untergrund abhängig | auf Flachdach ja, auf Ziegeldach kaum sinnvoll |
| Perowskit-Tandem | Laborrekord 35,5 % (LONGi, Juli 2026), erste kommerzielle Module bei 25 % | Serienfertigung frühestens ab 2027 |
| Konzentrator-Photovoltaik | braucht direkte Sonne und Nachführung | für Mitteleuropa ungeeignet |
Zu den bifazialen Modulen noch ein Wort, weil dazu viel Unsinn im Umlauf ist. Die oft zitierten 30 Prozent Mehrertrag sind ein Laborwert unter Idealbedingungen. Auf einem Flachdach mit heller Folie sind 18 bis 25 Prozent realistisch, auf hellem Kies 12 bis 20 Prozent. Auf einem normalen Ziegeldach liegt das Modul nur wenige Zentimeter über der Eindeckung, dort kommt praktisch kein Licht auf die Rückseite und der Aufpreis rechnet sich nicht.
Und zur berühmten Weltrekordzelle mit 47,6 Prozent Wirkungsgrad: Die stammt vom Fraunhofer ISE aus dem Jahr 2022, ist eine Vierfachzelle aus III-V-Halbleitern und funktioniert nur unter stark konzentriertem Licht. Auf Ihrem Dach wird so etwas auf absehbare Zeit nicht liegen.
So läuft ein Projekt bei uns ab
1. Erste Zahlen, bevor jemand vorbeikommt
Sie müssen für eine erste belastbare Auslegung niemanden ins Haus lassen. Unser PV-Konfigurator führt Sie durch die nötigen Angaben, liest Ihre Stromrechnung automatisch aus und rechnet Ertrag, Eigenverbrauch, Autarkie und Amortisation für Ihr Objekt. Halten Sie die letzte Jahresabrechnung bereit, dann dauert es 15 bis 20 Minuten.
2. Planung, Statik und Genehmigung
Eine Aufdachanlage bringt etwa 15 bis 25 Kilogramm je Quadratmeter aufs Dach, Module und Unterkonstruktion zusammen. Das trägt ein intakter Dachstuhl in aller Regel ohne Weiteres. Anders sieht es bei aufgeständerten Flachdachanlagen aus, wo Ballast dazukommt, und bei älteren oder bereits sanierten Dachkonstruktionen. In diesen Fällen holen wir einen statischen Nachweis ein, bevor gebaut wird.
Zur Ausrichtung: Süden bringt den höchsten Ertrag, ideal bei 30 bis 35 Grad Neigung. Ost und West erreichen davon noch 85 bis 90 Prozent und verteilen den Strom gleichmäßiger über den Tag, was dem Eigenverbrauch zugutekommt.
3. Montage
Gerüst, Unterkonstruktion, Module, Gleichstromverkabelung, Wechselrichter, Speicher, Anschluss im Zählerschrank. Auf einem Einfamilienhaus sind das ein bis zwei Tage. Kommt ein neuer Zählerschrank dazu, wird es ein Tag mehr.
4. Netzanschluss und Anmeldungen
Die Anlage muss beim Netzbetreiber angemeldet und abgenommen werden, es wird ein Zweirichtungszähler gesetzt, und innerhalb eines Monats nach Inbetriebnahme erfolgt die Eintragung im Marktstammdatenregister. Das übernehmen wir für Sie. Erfahrungsgemäß ist dieser Abschnitt der längste im ganzen Projekt, deutlich länger als die Montage.
Warum die Wahl des Betriebs über das Ergebnis entscheidet
Eine Photovoltaikanlage ist eine Investition auf zwanzig bis fünfundzwanzig Jahre. Über diesen Zeitraum ist nicht der Kaufpreis die entscheidende Größe, sondern die Frage, ob die Anlage sauber ausgelegt wurde und ob es jemanden gibt, der bei einem Problem kommt.
Die letzten Jahre haben in der Solarbranche eine Reihe von Insolvenzen gebracht. Eine Herstellergarantie ist nur so viel wert wie der Hersteller, der dahintersteht, und eine Montagegewährleistung nur so viel wie der Betrieb, der sie gegeben hat. Wir sind seit 1999 hier, mit eigener Mannschaft und eigener Werkstatt.
Ehrlich dazu gehört: Wir sind nicht der billigste Anbieter. Wir verbauen Komponenten der oberen Qualitätsklasse und rechnen jede Position offen aus. Wer nur auf den Endpreis schaut, findet günstigere Angebote. Wer wissen will, was in zwölf Jahren noch läuft, sollte genauer hinsehen.
Fazit
Photovoltaik rechnet sich in Südbaden, und zwar nicht knapp. Sie erzeugen Strom für 5 bis 14 Cent, den Sie sonst für 35 bis 45 Cent kaufen müssten. Nach 9 bis 13 Jahren ist die Anlage bezahlt, danach läuft sie noch über ein Jahrzehnt weiter.
Entscheidend ist nicht das Ob, sondern das Wie: die Auslegung nach Ihrem tatsächlichen Verbrauch, die Qualität der Komponenten und die Frage, ob Photovoltaik, Speicher, Wärmepumpe und Wallbox zusammenspielen. Genau dort setzen wir an, und weil wir alle vier Gewerke selbst machen, müssen wir dafür niemanden anrufen.
Häufige Fragen
Wie funktioniert eine Photovoltaikanlage?
Sonnenlicht setzt in den Solarzellen Ladungsträger in Bewegung, dabei entsteht Gleichstrom. Ein Wechselrichter macht daraus Wechselstrom für Ihr Hausnetz. Was Sie nicht verbrauchen, lädt den Speicher oder geht ins öffentliche Netz.
Wie lange dauert die Installation?
Die Montage auf einem Einfamilienhaus dauert ein bis zwei Tage, mit neuem Zählerschrank einen Tag mehr. Deutlich länger dauert das Verfahren beim Netzbetreiber. Von der Beauftragung bis zur Inbetriebnahme sollten Sie mit mehreren Wochen rechnen.
Welche Anlagengröße brauche ich?
Bei 3.500 Kilowattstunden Jahresverbrauch etwa 5 kWp, bei 6.500 Kilowattstunden rund 8 kWp. Wärmepumpe oder Elektroauto erhöhen den Bedarf deutlich. Als Flächenbedarf rechnen Sie mit rund 5 Quadratmetern je Kilowatt Peak.
Was kostet eine Anlage?
Schlüsselfertig mit Speicher rund 11.500 bis 13.500 Euro bei 5 kWp und rund 19.500 bis 22.000 Euro bei 10 kWp. Ohne Speicher liegt der Preis bei 1.200 bis 1.600 Euro je Kilowatt Peak. Mehrkosten können durch Zählerschrank, Gerüst oder Potenzialausgleich entstehen.
Wann hat sich die Anlage bezahlt gemacht?
In unserer Region nach etwa 9 bis 13 Jahren ohne Speicher und nach 12 bis 16 Jahren mit Speicher. Der Speicher verlängert die Amortisation, erhöht aber die Autarkie von 25 bis 35 Prozent auf 60 bis 80 Prozent.
Welche Förderung gibt es?
Auf Wohngebäuden fällt bis 30 kWp keine Mehrwertsteuer an, und die Einnahmen kleiner Anlagen sind einkommensteuerfrei. Finanziert werden kann über das KfW-Programm 270 oder ein L-Bank-Darlehen. Ein landesweites Zuschussprogramm gibt es in Baden-Württemberg derzeit nicht, einzelne Gemeinden fördern aber.
Wie wird eine Anlage gewartet?
Sichtprüfung von Modulen und Unterkonstruktion, Kontrolle der elektrischen Verbindungen, Auswertung der Ertragsdaten und die wiederkehrende elektrische Prüfung. Rechnen Sie mit 300 bis 400 Euro im Jahr für Wartung, Prüfung und Versicherung. Eine Modulreinigung ist auf Schrägdächern in unserer Region meist entbehrlich.
Lohnen sich bifaziale Module auf meinem Dach?
Auf einem Flachdach mit hellem Untergrund ja, dort sind 12 bis 25 Prozent Mehrertrag möglich. Auf einem normalen Ziegeldach nicht, weil der Abstand zur Eindeckung zu gering ist und kaum Licht auf die Rückseite fällt. Der Aufpreis rechnet sich dann nicht.
Lohnt sich Photovoltaik für Unternehmen?
Oft schneller als für Privathaushalte, weil der Verbrauch tagsüber liegt und die Eigenverbrauchsquote dadurch höher ausfällt. Steuerlich gelten im Betrieb andere Regeln als privat, dort greifen Vorsteuerabzug und Abschreibung statt Nullsteuersatz und Einkommensteuerbefreiung. Das gehört mit Ihrem Steuerberater besprochen.
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UPC Cooltec Solar, Ihr Partner für Photovoltaik und Energiesysteme.
Herzlichst
Ihr Dirk Lorich

